Beijing

Der Anreise-Tag hatte 38 Stunden bis endlich die harte Matratze des wirklich schönen Hotels ins Land der Träume einlud.

Der knapp 10 Stunden-Flug von München nach Beijing ging trotz weniger gutem Entertainment schnell rum. Geschlafen wurde wenig, denn durch die Zeitverschiebung fehlte  eine Nacht. Wir landeten um 04:30 Ortszeit.

Wir hatten kein Visum im Vorraus beantragt, da es die Möglichkeit gibt bei der Einreise ein 144 Stunde Kurzvisum zu erhalten. Das spart schon mal 120,00 Euro pro Nase.

Aus dem Flugzeug den Massen gefolgt und in einer riesigen Halle zur Einreise angestellt. Dort festgestellt, dass alle gelbe Zettel in den Händen hielten, einen gefragt was das ist und wo es das gibt. Also raus aus der Schlange und Einreisezettel gelb aus gefüllt. Wieder in die Schlange gestellt und Flughafen-Mitarbeiter gefragt wegen 144 Std. Einreise. Und wieder raus, wir brauchen Zettel blau am separatem Schalter. Noch mal durch die Fieberschranke und angestellt. 20 Minuten später hatten wir den nötigen Aufkleber im Pass. Geschafft? Weit gefehlt! Wieder in die große Halle und da war jetzt mal richtig was los. Wo ist eigentlich das Gepäck während wir hier 2,5 Stunden einreisen?

In der Gepäckhalle nachgefragt und gleich zur Filiale von AirChina umgeleitet. Dort stand Maries Koffer schon vor der Tür, aber wo war meiner? Innere Panik, jetzt würde es in der Fieberschranke aber Alarm geben. Ein Mitarbeiter bemühte sich redlich und wir erfuhren auch an welchem Gepäckband mein Koffer mal im Kreis gefahren ist. Und dort fuhr er auch noch einsam seine Runden.

Vom Flughafen ging es mit der U-Bahn in die Stadt. An der U-Bahn gibt es eine Sicherheitskontrolle wie am Flughafen (übrigens an jeder Station). Das junge Security-Team hatte Zeit und ich musste meinen Koffer öffnen. Da lag dann gleich obenauf ein Klappmesser, was sofort beschlagnahmt wurde. Das U-Bahn-System ist echt super und total einfach. Es gibt eine Aufladekarte mit der man stressfrei bezahlen kann. In den Wagons gibt es Fahrpläne mit Lichtsignal, man weiß immer wo man ist.

Von der U-Bahn waren es dann noch 7 Minuten bis zum Hotel. Wir konnten schon Einchecken, inzwischen war es 10:00, und dann ging es auch schon los, die erste Sehenswürdigkeit besichtigen.

12 m Sandelholz Buddha im Lama Temple

Erst ging es in den Lama Temple, wo wir in der Nähe auch Mittag aßen. Einheimisches und scheinbar sehr beliebtes Restaurant, keiner sprach englisch, aber die Speisekarte war bebildert und auch in englisch.

Inzwischen traf die Reisegruppe ein und gemeinsam ging es in den Jingshuan Park. Auf dem Hügel kann man die verbotene Stadt von oben sehen und hat einen fantastischen Blick auf die smogumhüllte Stadt.

Lama Temple

Hotel Happy Dragon
Reisegruppe Panda
Blick auf die verbotene Stadt

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